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Eine Plattform zum Austauschen und Kennenlernen: Mit der Auftaktveranstaltung in Mainz startete eine neue regionale Eventreihe des Deutschlandtakts. Ziel ist es unter anderem, seinen lokalen Nutzen darzustellen.

Gefüllte Sitzreihen, gespannte Zuhörer: Ende Juni hat das Bundesministerium für Digitales und Verkehr zusammen mit der Branche zur ersten Regionalkonferenz des Deutschlandtakts geladen. Im Kurfürstlichen Schloss von Mainz gaben Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik sowie der Schienenbranche Einblick in die Entwicklung des Schienenverkehrs für Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Durch eine bessere Abstimmung der Züge sowie einem zielgerichteten Aus- und Neubau des Schienennetzes wird auch der Bahnverkehr in der Region Süd-West mit dem Deutschlandtakt deutlich attraktiver.

2022: Die erste von vier Konferenzen

Den über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Politik, öffentlichen Einrichtungen, Wirtschaft und weiteren Interessierten wurde bei dem Panel-Talk „Vier Blicke auf den Deutschlandtakt“ der Deutschlandtakt aus unterschiedlichen Perspektiven nähergebracht. Die Rednerinnen und Redner brachten unterschiedlichste Erwartungen zum Deutschlandtakt aus Sicht globaler und mittelständischer Unternehmen, des öffentlichen Nahverkehrs sowie der Fahrgäste auf die Bühne.

Zudem konnten Bürgerinnen und Bürger vorab Fragen stellen, die auf der Konferenz als Videos gezeigt und anschließend in der Townhall beantwortet wurden.

Zusammenfassung Regionalkonferenz

Wie der Deutschlandtakt den Schienenverkehr weiter vorantreibt

Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr, erklärte:

„Öfter. Schneller. Überall. Das ist der Anspruch des Deutschlandtaktes. Allein hier im Südwesten haben wir dafür Maßnahmen im Wert von 29 Milliarden Euro in der Planung. Mit dem fahrplanbasierten Ausbau der Schieneninfrastruktur vernetzen wir den Südwesten bestmöglich regional, national und international – im Personen- sowie im Güterverkehr!“

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Die ersten Schritte sind bereits in vollem Gange. Bis Mitte des Jahrzehnts soll die erste Etappe des Deutschlandtakts umgesetzt sein, die zweite Etappe mit weiteren Verbesserungen für Passagiere und Güterverkehr folgt anschließend. Los geht’s unter anderem mit der vorläufigen Inbetriebnahme der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm Ende 2022, wodurch erste Fahrzeitverkürzungen auf der Achse München–Stuttgart spürbar werden. Darüber hinaus soll ab Mitte der 2020er-Jahre ein Halbstundenrhythmus im Fernverkehr auf ausgewählten Hauptachsen möglich werden. Gleichzeitig profitiert die Wirtschaft von mehr Kapazitäten im gesamten Schienennetz.

Pressemitteilung Regionalkonferenz Süd-West

Hochgeladen am 22.07.2022

PDF (0.14MB)

Faktenblatt Region Süd-West

Hochgeladen am 28.06.2022

PDF (0.28MB)

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